Ausarbeitung des hessischen ESF+ Programms 2021-2027

Laufzeit seit

2019

Beauftragt durch

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Projektbeschreibung

Das ism ist von der hessischen ESF-Verwaltungsbehörde mit der Ausarbeitung des ESF+-Programmes 2021-2027 beauftragt. Das hessische ESF+ Programm soll die politischen Ziele der Europäischen Union insbesondere in den Bereichen Bildung und aktive Inklusion verfolgen und hierüber den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt stärken. Anforderungen an die Programmierung sind unter anderem eine starke Ziel- und Ergebnisorientierung, die Betonung des europäischen Mehrwerts der Interventionen, die Konzentration im Sinne einer kritische Masse sowie die Beachtung der Kohärenz zum ESF+-Bundes-Programm, zu aktuellen Entwicklungen im SGB II und SGB III (z.B. im Langzeitleistungsbezug) und infolge des Qualifizierungschancengesetzes etc. Eine starke Betonung hat im Laufe des Programmierungsprozesses der digitale und grüne Wandel erfahren, nicht zuletzt beeinflusst durch die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie. Ebenfalls anlässlich der Pandemie und der darauf bezogenen EU-Initiative REACT-EU, wurde der Auftrag erweitert um die Unterstützung der Verwaltungsbehörde bei den diesbezüglichen Programmänderungen des ESF-Programms 2014-2020.

Aufgaben des ism

Zu den Leistungen des ism gehören jeweils die Abstimmungen zu den Programminhalten mit den beteiligten hessischen Ressorts einerseits sowie der Europäischen Kommission andererseits, die Herleitung einer konsistenten Programmstrategie und Interventionslogik auf Basis der aktuellen Sozioökonomischen Analyse, die Darstellung der Finanzplanung samt indikativer Aufschlüsselung, die Beschreibung der geplanten Maßnahmen, der Partnerschaft einbezogener Akteure und der Kommunikationsstrategie sowie das Erstellen erläuternder Dokumente, insbesondere zur Methodik der Bestimmung von Output- und Ergebnisindikatoren samt Begründung von Zielwerten.