InProcedere – Bleiberecht durch Arbeit 2.0

Laufzeit: 01.07.2015-30.06.2019
Reichweite: landesweit

Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Europäischer Sozialfonds Deutschland

Inhalte: 
InProcedere ist ein Zusammenschluss von Trägern aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Grundsicherung, Flüchtlings- und Bildungsarbeit sowie Forschung und Beratung. Als eines der Netzwerke im Handlungsschwerpunkt IvAF (Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen) der ESF-Integrationsrichtlinie Bund hat es zum Ziel, über Beratung, notwendige Qualifizierungen und Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren Flüchtlinge und Asylsuchende in Arbeit, Ausbildung oder Schule zu vermitteln sowie über Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung und Schulung die Rahmenbedingungen für die Arbeitsaufnahme der Zielgruppe positiv zu beeinflussen.

Unterstützt wird die Projektarbeit von den Jobcentern Germersheim, Landau-Südliche Weinstraße, Neustadt- Deutsche Weinstraße und Bad Kreuznach, den Agenturen für Arbeit Ludwigshafen, Bad Kreuznach und Landau sowie durch das rheinland-pfälzische Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, dem AK Asyl Rheinland-Pfalz, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Germersheim und der Stadt Landau.

In der ESF-Integrationsrichtlinie geht es um die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, in Ausbildung oder Schule, was über die Zusammenarbeit mit Betrieben, Beratung, Begleitung und Qualifizierung sowie Vermittlung in Deutschlernangebote erfolgt. Strategische Partner hierbei sind die GLOBUS Logistik GmbH, creos Deutschland GmbH, die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH, LTR Tankwagenreinigung, die RONAL GROUP GmbH und die DEHOGA RLP.

Weiterer Schwerpunkt des Projekts ist die Arbeit mit und Schulungen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Agenturen für Arbeit und Jobcenter sowie weiterer Akteure im Feld der Integration von Flüchtlingen zu den Themen Aufenthaltsrecht, Sozialleistungen und Fördermöglichkeiten für Asylbewerber_innen, Geduldete und Flüchtlinge. 

Dem ism obliegt die Koordination sowie die allgemeine Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung.

Veröffentlichungen:

Broschüren:

Flyer:

Sonstiges:

  • „BITTE ÖFFNEN. Kisten des Könnens von Flüchtlingen“ Fotoausstellung mit 8 Portraits von Flüchtlingen und Bleibeberechtigten in Rheinland-Pfalz. Wanderausstellung ist ausleihbar, weitere Infos auf www.inprocedere-rlp.de oder bei inprocedere(at)ism-mainz.de
  • "Heimat - Zweimal. Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz zeigen, was sie können und wollen". Ein Kurzfilm in dem Flüchtlinge ihre eigene Arbeitssituation verfilmt haben, entstanden in Ko-Produktion von InProcedere und IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. Zu sehen auf www.heimat-zweimal.de
    Auch auf DVD erhältlich bei heimat-zweimal(at)ism-mainz.de, das dazugehörige Booklet finden Sie hier.

Veranstaltungen:

 

  • „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen – Wege, Möglichkeiten und aktuelle Hindernisse“ Fachtag am 24.06.2015 in Mainz
  • Premiere des Kurzfilms "Heimat - Zweimal. Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz zeigen, was sie können und wollen" am 23.10.2013 in Mainz
  • Vernissage der Fotoausstellung „BITTE ÖFFNEN. Kisten des Könnens von Flüchtlingen“ am 27.06.2013 in Ludwigshafen
  • „Traumatisiert arbeiten? Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“ Fachveranstaltung am 02.10.2012 in Mainz 
  • „Zusammen-ARBEIT-Bleiben“ Bilanzveranstaltung des Netzwerks am 25.10.2010 in Mainz

 

 

Ansprechpartnerinnen:


Beyhan Özdemir
inprocedere(at)ism-mainz.de

Lina Muhl
inprocedere(at)ism-mainz.de

Viola Heipertz-Saoudi 
inprocedere(at)ism-mainz.de

Kontakt:
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism)
Augustinerstraße 64-66,
55116 Mainz
Telefon: 06131 - 906 18 - 10