Entwicklung von Kooperationsformaten zur besseren Begleitung von benachteiligten Schüler*innen am Übergang Schule-Beruf am Beispiel der Stadt Garbsen


Laufzeit: 05/2020-12/2020 

Reichweite: Stadt Garbsen, Region Hannover (Niedersachsen) 

Inhalte:
Der Regionale Bildungsbeirat der Region Hannover möchte am Beispiel der Stadt Garbsen ein Modell mit geeigneten Umsetzungsformaten entwickeln, um die Verzahnung der beteiligten Akteure und ihrer unterschiedlichen Ansätze im Hinblick auf eine verbesserte Begleitung benachteiligter Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Schule in den Beruf zu optimieren. 
Aufgrund ihrer lokal vorhandenen Akteurs- und Angebotsstruktur weist die Stadt Garbsen geeignete Voraussetzungen für die Entwicklung eines für die gesamte Region Hannover transferfähigen Modells für eine  intensivierte Kooperation auf Basis längerfristig vorhandener Ressourcen aller Beteiligten auf. In der Stadt Garbsen gibt es eine flächendeckende Umsetzung der Kernprojekte aus dem „Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit“, das durch Region Hannover finanziert wird. Dort besteht bereits seit 2015 eine Jugendberufsagentur. In Neustadt im Rübenberge in relativ geringer Entfernung zur Stadt Garbsen gibt es eine zentral aufnehmende Berufsschule. 

Ziele:
Die konkreten Ziele des Auftrags bestehen laut Auftraggeberin (Region Hannover 80.03. Beschäftigungsförderung) darin, falltypische Übergangsverläufe und Problemstellungen zu identifizieren, das Übergangssystem durch geeignete Werkzeuge und Verabredungen der operativen Ebene zu optimieren und die Kooperation der beteiligten Akteur*innen am Übergang Schule-Beruf inhaltlich-qualitativ weiterzuentwickeln. 

Die Aufgaben des ism:
... liegen in der sozialwissenschaftlichen Begleitung der Weiterentwicklung. Die Umsetzung erfolgt durch eine workshopbasierte Konkretisierung der IST-Situation und der Herausforderungen aus Sicht der relevanten Stakeholder, durch Konzipierung und Durchführung sowie Auswertung verschiedener Beteiligungsformate der Stakeholder unter Einschluss der jungen Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf. Dabei kommt geeigneter best practise zum Einsatz der auf die spezifischen lokalen Bedingungen anzupassen und zu implementieren ist.
 

Ansprechpersonen: